Standort-Anzeiger
27 Naturpark Drömling
Seit etwa 200 Jahren stellt der Drömling eine weitgehend vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft dar. Ein besonderer Glücksfall für die Natur ist unter anderem die Flachwasserzone Mannhausen, die über eine Anbindung zum Mittellandkanal verfügt und ein einzigartiges Biotop für die Vogelwelt darstellt. So können vor allem im Frühjahr und Herbst die Kraniche bei ihrem Zug gen Süden und zurück beobachtet werden.
KONTAKT
Naturparkverwaltung Drömling
Bahnhofstraße 32
39646 Oebisfelde
Telefon: 03 90 02-85 00
Telefax: 03 90 02-85 024
naturpark-droemling@lvwa.sachsen-anhalt.de
www.naturpark-droemling.de
Infozentrum in Kämkerhorst
Die Ausstellung im Informationshaus Drömling vermittelt Wissenswertes zu den natürlichen Lebensräumen der Region und den darin lebenden Tierarten. So können Präparate heimischer Tiere betrachtet und teilweise auch betastet werden. Die Informationen sind in leicht verständlicher Sprache gehalten. Die Ausstellungsräume sind über eine mobile Rampe erreichbar. Sitzgelegenheiten und ein Behinderten- WC sind vorhanden.
Das umfangreiche Außengelände des Infozentrums vermittelt über mehrere Stationen die Hintergründe der regional typischen Landschaftsmerkmale, wie z.B. über einen Kräutergarten, einen Erlenbruch oder eine Insektenwand. Die Wege sind mit Rindenmulch versehen und weitestgehend flach. Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Vor dem Infozentrum befindet sich ein großer geschotterter Parkplatz.
Wanderwege
Der weitläufige und ebene Schlosspark in Kunrau lädt auf befestigten Kieswegen zum Flanieren ein. Einige Sitzmöglichkeiten im Schatten alter Bäume ermöglichen es, die Idylle des Ortes auf sich wirken zu lassen. Die Parkplätze bestehen aus Kopfsteinpflaster und befinden sich vor dem Schloss.
Der Grenzlehrpfad in Böckwitz lässt die Besucher erahnen, wie der „Eiserne Vorhang“ einst ausgesehen haben muss. Ein über Treppen zugänglicher Grenzturm und weitere Nachbauten der ehemaligen Grenzanlage sind auf geschotterten Wegen zu erreichen. Der vollständige Rundkurs verläuft auf überwiegend unbefestigten Wegen mit einer Länge von ca. 3,4 km und vermittelt an 5 Stationen Interessantes zur ehemaligen Grenze. Ein geschotterter Parkplatz befindet sich vor dem Grenzturm.
Kremserfahrten
Über die Naturparkverwaltung können Kremserfahrten (große Kutschen) vermittelt werden, so dass auch Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind, die Landschaft entdecken können.
TIPP!
Der Naturpark hat viele spannende Angebote speziell für Kinder in seinem Programm. Weitere Infos dazu gibt die Naturparkverwaltung.
Veröffentlicht am: 02.04.2009