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Standort-Anzeiger


Wem hilft Barrierefreiheit?

Nicht nur Menschen im Rollstuhl oder Menschen mit einer Gehbehinderung, sondern auch mobilitätseingeschränkte Senioren, Familien mit Kleinkindern, Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung und Menschen mit Lernschwierigkeiten möchten ihren Urlaub im Schwarzwald verbringen. Dabei stoßen sie immer wieder auf Barrieren! Dies können unüberwindbare Schwellen und Treppen, zu enge Durchgänge, fehlende akustische Signale oder auch fehlendes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse sein.

Um einen erlebnisreichen und komfortabeln Aufenthalt zu ermöglichen, müssen Hindernisse abgebaut und Zugänglichkeit und Bequemlichkeit geschaffen werden.

Touristische und kulturelle Angebote sollten für alle Menschen zugänglich sein und somit auch die Grundbedürfnisse von Menschen mit Behinderungen oder temporären Aktivitätsbeeinträchtigungen beachten.

Insofern ist Barrierefreiheit für:

•    10% der Bevölkerung zwingend erforderlich

•    30% hilfreich

•    100% komfortabel

Einige Hotels und Gaststätten haben sich schon auf mobilitätseingeschränkte Gäste eingestellt und stufenlos erreichbare Zimmer oder Gasträume eingerichtet. Das allein ist aber noch kein interessantes touristisches Angebot. Denn erst wenn Die Grafik zeigt die touristische Servicekette - die Elemente Information und Planung, Anreise und Unterkunft, Freizeit und Unterhaltung verdeutlichen die einzelnen Schritte eines barrierefreien Urlaubs.auch die gesamte touristische Servicekette, das heißt die Planung der Reise und die An- und Abreise ohne Hindernisse möglich ist, wenn Metzger, Bäcker, Lebensmittelgeschäfte, Boutiquen, Kino, Museen, Ämter und Behörden, Ärzte, Apotheken und Veranstaltungsräume erreichbar und nutzbar sind, wird das Angebot zu einem qualitativ wertvollen barrierefreien Angebot.

 

 

Veröffentlicht am: 12.02.2009

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